Freitag, 9. November 2012

Dankbarkeit

Vor zwei Tagen bin ich durch Zufall über einen Blog gestolpert, dessen Posts mir fast den Atem geraubt haben und mein Herz haben reißen lassen. Die Autorin dieses Blogs musste von Ihrer kleinsten Tochter, die nur ein paar Monate auf dieser Welt weilen durfte, Abschied nehmen und hat diese schmerzhafte Erfahrung in so einer unglaublich berührenden Art & Weise beschrieben, ich war wie betäubt, als ich das gelesen habe. Dieser Schmerz, der jetzt in diesem Mutterherz steckt, die ganze Familie bedrücken muß, ist nicht vorstellbar, nicht annähernd greifbar und mir fehlen die Worte für so eine Ungerechtigkeit. Meine Gedanken sind seitdem sehr oft bei dieser Familie und ich wünsche Ihnen ganz viel Stärke, ganz viel Liebe und das sie diesen Verlust gemeinsam verarbeiten werden, irgendwann. Ich verlinke ihren Blog jetzt ganz bewusst nicht, einfach, weil ich denke, das dies nicht der richtige Anlass ist um auf einen anderen Blog aufmerksam zu machen und ich weiß nicht, ob das im Sinne dieser tollen, starken Mutter wäre. 
Warum ich das dann hier schreibe? Dieser Blog hat mich einfach berührt, wachgerüttelt, mir gezeigt, wieviel Glück in meinem Haus wohnt, wie glücklich ich mich schätzen darf und wie dankbar ich sein kann, für jeden einzelnen Tag den ich mit meinen gesunden, fröhlichen Kindern geniessen darf. Viel zu oft, viel zu leicht, fängt man an zu jammern oder zu schimpfen. Über Nichtigkeiten. Über Kleinkram. Über das unaufgeräumte Kinderzimmer. Über das nicht vorhandene dicke Sparkonto. Über schlaflose Nächte und wenig Zeit für sich. Über Wäscheberge, Hausarbeit und Alltagsärgerlichkeiten. Und dabei verliert man ganz schnell den Blick für das Wesentliche: Das Glück, eine gesunde Familie zu haben. Denn wie die Realität es einem immer wieder schmerzlich vor Augen hält, ist dies keine Selbstverständlichkeit. 
Ich für meinen Teil werde sicherlich nicht aufhören (können) mich manchmal über Dinge zu ärgern, die eigentlich nicht wichtig sind. Mich um Sachen zu sorgen, die vergehen werden. Aber dieser Blogpost hat mich wachgerüttelt, hat mich aufgerufen, mehr zu reflektieren, einfach mal in mich zu gehen, durchzuatmen und mir vor Augen zu halten, was für ein glücklicher Mensch ich bin. Glück. Das sind meine zwei Kinder. Meine lauten, manchmal bockigen Bengel, die mir manchmal die Haare zu Berge stehen lassen, wenn die Nerven einfach mal wieder dünn sind. Die Leben in unser Haus bringen. Die Liebe in unsere Herzen bringen. Mensch, ich habe es so gut! Jeden Tag auf´s Neue.
Vor zwei Tagen bin ich durch Zufall über einen Blog gestolpert, dessen Posts mir fast den Atem geraubt haben und mein Herz haben reißen lassen. Die Autorin dieses Blogs musste von Ihrer kleinsten Tochter, die nur ein paar Monate auf dieser Welt weilen durfte, Abschied nehmen und hat diese schmerzhafte Erfahrung in so einer unglaublich berührenden Art & Weise beschrieben, ich war wie betäubt, als ich das gelesen habe. Dieser Schmerz, der jetzt in diesem Mutterherz steckt, die ganze Familie bedrücken muß, ist nicht vorstellbar, nicht annähernd greifbar und mir fehlen die Worte für so eine Ungerechtigkeit. Meine Gedanken sind seitdem sehr oft bei dieser Familie und ich wünsche Ihnen ganz viel Stärke, ganz viel Liebe und das sie diesen Verlust gemeinsam verarbeiten werden, irgendwann. Ich verlinke ihren Blog jetzt ganz bewusst nicht, einfach, weil ich denke, das dies nicht der richtige Anlass ist um auf einen anderen Blog aufmerksam zu machen und ich weiß nicht, ob das im Sinne dieser tollen, starken Mutter wäre. 
Warum ich das dann hier schreibe? Dieser Blog hat mich einfach berührt, wachgerüttelt, mir gezeigt, wieviel Glück in meinem Haus wohnt, wie glücklich ich mich schätzen darf und wie dankbar ich sein kann, für jeden einzelnen Tag den ich mit meinen gesunden, fröhlichen Kindern geniessen darf. Viel zu oft, viel zu leicht, fängt man an zu jammern oder zu schimpfen. Über Nichtigkeiten. Über Kleinkram. Über das unaufgeräumte Kinderzimmer. Über das nicht vorhandene dicke Sparkonto. Über schlaflose Nächte und wenig Zeit für sich. Über Wäscheberge, Hausarbeit und Alltagsärgerlichkeiten. Und dabei verliert man ganz schnell den Blick für das Wesentliche: Das Glück, eine gesunde Familie zu haben. Denn wie die Realität es einem immer wieder schmerzlich vor Augen hält, ist dies keine Selbstverständlichkeit. 
Ich für meinen Teil werde sicherlich nicht aufhören (können) mich manchmal über Dinge zu ärgern, die eigentlich nicht wichtig sind. Mich um Sachen zu sorgen, die vergehen werden. Aber dieser Blogpost hat mich wachgerüttelt, hat mich aufgerufen, mehr zu reflektieren, einfach mal in mich zu gehen, durchzuatmen und mir vor Augen zu halten, was für ein glücklicher Mensch ich bin. Glück. Das sind meine zwei Kinder. Meine lauten, manchmal bockigen Bengel, die mir manchmal die Haare zu Berge stehen lassen, wenn die Nerven einfach mal wieder dünn sind. Die Leben in unser Haus bringen. Die Liebe in unsere Herzen bringen. Mensch, ich habe es so unendlich gut! Jeden Tag auf´s Neue...

Herzensgrüße,


Kommentare:

  1. Hallo liebe Jasmin,

    ich kenne besagten Blog und ich kann ALL deine Worte nur so unterschreiben. Auch ich war gelähmt, als ich gelesen habe, was passiert war. All das Bangen und die Sorgen...! Ich hatte jeden einzelnen Post gelesen und war dann fassungs- und sprachlos. Auch jetzt finde ich kaum die richtigen Worte.

    Deine Worte treffen es perfekt. Man vergisst oft viel zu schnell dankbar für die *einfachen* Dinge zu sein!

    Ganz liebe Grüße und ein tolles Wochenende...

    Martina :)

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  2. Hallo Jasmin,
    auch ich bin Leserin dieses Blogs und war betroffen als ich das las. Du sprichst mir total aus dem Herzen, obwohl ich schon eine "alte" Mutter bin, meine zwei Söhne sind schon aus dem Haus.
    Man muss viel öfter dankbar für die "Banalitäten" des Alltags sein.
    Liebe Grüße
    Inge

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  3. Habe gerade Schneesternchens Link gesehen und musste direkt mal bei dir gucken. Dein Blog gefällt mir!
    Lg, Sabina

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  4. Ich habe deinen Post gelesen und gehofft, dass es nicht der Blog ist, von dem ich es glaubte, als ich deine Zeilen las. Ein Blog, den ich viel angeschaut und auf dem ich viel gelesen hatte und anhand der letzten Posts glaubte, es sei alles auf einem sehr gut Weg und dann eben längere Zeit nicht mehr dort war. Was soll ich sagen? Er ist es und ich bin so fassungslos und ich schreibe dir das hier, weil ich nicht weiß, was ich der Mama schreiben sollte, alles erscheint mir jetzt in diesem Moment unpassend. Ich unterstreiche jedes Wort, das du geschrieben hast. Glück bedeutet, ein gesundes Kind zu haben und selbst gesund zu sein und nichts geht darüber.

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  5. Ich glaube ich weis auch von welchem Blog du schreibst! Ich war schon selbst in der Situation fast meine pflegeschwester zu verlieren weil sie sehr krank war und nun als Mutter zerreist mir schon beim Gedanken das Herz! Ich glaube auch Worte helfen dann nicht viel , vorallem.nicht von fremden, jede Mutter und jeder Vater der so etwas durchmachen muss , muss sehr viel stärke besitzen weiter zu machen! Hut ab vor allen Eltern mit sternen Kinder !

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  6. Liebe Jasmine
    Wunderschön hast du das geschrieben und wie recht du in allem hast! Ja, wenn man hört wie viele Familien so schrecklich traurige Schicksale haben, merkt man wieder wie gut es einem geht.
    Liebe Grüsse von deiner neuen Leserin
    Marielle

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Ich freue mich über jeden Eurer Kommentare! Dankeschön!